2015 unterhielten wir uns mit unserem Direktor Dr. Arne Ackermann über Bibliotheken heute und morgen. 10 Jahre später stellten wir ihm die gleichen Fragen erneut. Was hat sich in den letzten 10 Jahren verändert?
2025: Sie kamen im Januar 2013 als neuer Direktor an die Münchner Stadtbibliothek. Wie waren Ihre letzten zwölf Jahre?
Bewegt, lehrreich und arbeitsintensiv: In den Jahren bis zur Pandemie haben wir neun Stadtteilbibliotheken modernisiert oder neu eröffnet sowie die Monacensia nach Sanierung wiederöffnet. In der Pandemie sind wir aus dem Gasteig ausgezogen und haben Interimsstandorte im HP8 und Motorama als Open-Library-Standorte, d.h. mit deutlich erweiterten Öffnungszeiten, eröffnet und nach der Pandemie weitere fünf Stadtteilbibliotheken zu Open-Library-Standorten gemacht. Wir haben wesentliche Planungen für den neuen Gasteig entwickelt und sind intensiv mit der konzeptionellen Weiterentwicklung unserer Häuser beschäftigt.
2015: Sie kamen im Januar 2013 als neuer Direktor an die Münchner Stadtbibliothek. Wie waren Ihre ersten beiden Jahre?
Ich habe viel gelernt und vor allem viel gestaunt: über die Qualitäten, über das Leistungsniveau und über die Bandbreite der Münchner Stadtbibliothek. Ich war erst wenige Wochen hier, als die Monacensia wegen Asbests geschlossen werden musste. Zugleich stellte sich zum wiederholten Mal die Frage nach einem Umzug der Stadtteilbibliothek Waldtrudering. Wir hatten damals 200 Quadratmeter in Waldtrudering, 140.000 Besuche im Jahr und über eine halbe Million Entleihungen: Das gibt es in Deutschland kein zweites Mal! Das meine ich mit Qualität und Bandbreite: auf der einen Seite die Monacensia als Facheinrichtung, ein Archiv mit herausragendem Bestand. Und auf der anderen Seite die Stadtbibliothek in Waldtrudering, eine klassische, aber unglaublich leistungsstarke Stadtteilbibliothek.
2025: Seit 2014 hat die Münchner Stadtbibliothek ihr interkulturelles Engagement deutlich ausgebaut. Warum war das notwendig und wie hat sich dieses Engagement über die Jahre entwickelt?
München ist eine Stadt, die von Migration lebt und von Migrant*innen geprägt ist. Dem müssen wir als Einrichtung, die im Jahr rund fünf Millionen Mal von Menschen aufgesucht wird, die in München leben, Rechnung tragen. Da sich die Qualität von Demokratie an ihrem Umgang mit Minderheiten misst, hat sich, was wir früher interkulturelle Arbeit genannt haben, zu einer intensiven Beschäftigung mit Fragen von Diversität und Vielfalt geweitet. Wir suchen den Kontakt mit Münchner Communities der unterschiedlichsten Art und befördern Kooperationen, wo sie im beiderseitigen Interesse liegen.
2015: 2014 hat die Münchner Stadtbibliothek ihr interkulturelles Engagement deutlich ausgebaut. Warum war das notwendig?
Vor dem Hintergrund der weltweiten Migrationsbewegungen. Prognosen gehen davon aus, dass München in den kommenden 15 Jahren um 150.000 oder gar 200.000 Menschen wächst. Das strapaziert eine Stadt, dafür benötigt sie nicht nur mehr Wohnungen und mehr öffentlichen Nahverkehr, sondern auch die kulturelle Infrastruktur. Da ist die Bibliothek besonders gefragt. Gesellschaftliche und damit kulturelle Teilhabe sind entscheidend, dafür stehen wir mit unserem gesamten Programm. Interkultur ist kein Nischenangebot, sondern muss die Haltung der gesamten Einrichtung sein und in allen Bereichen durchdekliniert werden. Das ist ein umfassendes Projekt, nach außen wie nach innen. Es wurde etabliert als strategisches Feld der Stadt: München will darin Vorbild sein, will Vorbild sein mit dem, was es selbst tut und was den Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betrifft. Das ist auch unser Anspruch.
2025: Wird es irgendwann eine Bibliothek ohne gedruckte Bücher geben? Es heißt ja schon lange, es nahe das Ende des Papierzeitalters.
Das Ende des Buches in gedruckter Form wird seit mindestens 20 Jahren herbeigeredet. Alle Untersuchungen zur Mediennutzung in Deutschland, die Umsätze des Deutschen Börsenvereins lassen bei allen Klagen auch für die Zukunft eine hybride Mediennutzung erwarten, d.h. eine von den Bedürfnissen der Leser*innen abhängige parallele Nutzung von Print- und digitalen Medien. Auch die neue supermoderne Bibliothek im Gasteig wird neben vielen anderen Nutzungs- und Erfahrungsmöglichkeiten ein Haus der Bücher sein.
2015: Wird es irgendwann eine Bibliothek ohne gedruckte Bücher geben? Es heißt, es nahe das Ende des Papierzeitalters.
Das zeugt von Ignoranz, und zwar nicht nur der aktuellen Fakten, sondern auch der Prognosen. Deren Pointe lautet doch, soweit man die Zukunft eben vorhersagen kann: Das gedruckte Buch bleibt Leitmedium. Wenn manche den Anteil des E-Books bald bei 30 Prozent sehen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass das gedruckte Buch erst einmal Leitmedium bleiben wird. Ich stehe dafür: Wir sind auch in zehn Jahren noch ein Haus der Bücher.
2025: Vor welchen weiteren Herausforderungen steht die Münchner Stadtbibliothek?
Die größte Herausforderung wird darin liegen, uns trotz einer auf Jahre notwendigen Konsolidierung des städtischen Haushalts weiterzuentwickeln, d.h. weiterhin attraktive Raum-, Medien- und Programmangebote zu bieten. Weiterhin bin ich fest davon überzeugt, dass zur Wahrung unserer gerade immer brüchiger werdenden Demokratie der Schutz von kulturellen Institutionen wie der unseren und die Förderung zivilgesellschaftlichen demokratischen Engagements unabdingbar sind.
2015: Vor welchen weiteren Herausforderungen steht die Münchner Stadtbibliothek?
Wir müssen uns über die Zukunft verständigen. In einem Visionsprozess werden wir uns viele Fragen stellen: Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus? Was sind die Anforderungen an die Stadt und was erwartet die Stadt von uns? Ich glaube, es ist wichtig, zu wissen, wofür man steht, gerade angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen und der Renaissance der Bibliothek im öffentlichen Bewusstsein. Auch den Dialog mit unseren Kundinnen und Kunden müssen wir noch stärker führen. Sind wir als Bibliothek auf dem richtigen Kurs? So überzeugt ich davon bin, müssen wir trotzdem darüber diskutieren. Die Welt verändert sich, und wir müssen über eine Vision sicherstellen, dass wir diesen Veränderungen gerecht werden.
Als öffentliche Institutionen stehen Bibliotheken vor der Frage, wie sie ihren Auftrag in einer sich verändernden Gesellschaft erfüllen können. Auch die Münchner Stadtbibliothek setzt sich intensiv mit dieser Frage auseinander und arbeitet seit 2015 konsequent mit einer Vision – die wir 2025 nochmals überarbeitet haben. Besonders sichtbar werden die dort festgehaltenen Werte und Ziele in der Entwicklung unseres Medienbestands, in der Gestaltung unserer Räume und in unserem Veranstaltungsangebot. Hier haben wir die grundlegende Aufgabe, Lese-, Sprach- und Medienkompetenz zu fördern, durch die inhaltlichen Themenschwerpunkte Demokratie, Diversität, Digitaler Wandel und Nachhaltigkeit ergänzt. Vier Themenkomplexe, die immer wieder gesellschaftliche Debatten hervorrufen. Mit unseren Angeboten geben wir Impulse, regen zum Denken an und zeigen Haltung und Präsenz.
Gerade in politisch bewegten Zeiten sind demokratische Kernaspekte wie Bildung für alle, ein freier Zugang zu verlässlichen Informationen, gesellschaftliche Partizipation, Raum für offenen Dialog und das Abbilden der Vielfalt unserer Gesellschaft unerlässlich, um die Demokratie zu stärken. Wir möchten mit unseren Angeboten und Räumlichkeiten dazu beitragen.
Am 30. April 1945 erreichte die US-Armee das in Trümmern liegende München. Durch den Englischen Garten kamen US-Panzer über die Isar nach Bogenhausen. Der Krieg war vorbei, der NS-Staat zusammengebrochen, Zerstörung überall. Befreiung vom Nationalsozialismus? Eine Stunde Null? 80 Jahre ist das jetzt her. Im Mai 1945 wurden in Politik und Gesellschaft Weichen gestellt, die bis heute unser Zusammenleben beeinflussen.
Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dessen Abteilung Public History haben unter dem Titel „1945-2025 Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind.“ ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm initiiert, um daran zu erinnern. Auch die Münchner Stadtbibliothek beteiligte sich – mit einer Filmvorführung von „Ruinenschleicher und Schachterleis“ mit anschließendem Filmgespräch, mit Geschichten aus dem Wäschekorb im Rahmen einer fliegenden Ausstellung über die Rolle der Frauen in der Nachkriegszeit, dem Blick von Oskar Maria Graf auf das Nachkriegsdeutschland und einem auf die Münchner Polizei und deren Umgehen mit jüdischen Displaced Persons.
Auch in München hinterlässt die Vergangenheit Spuren im Heute. Was macht das mit unserer Gesellschaft, welche Kontinuitäten beschäftigen uns, wo ist die Zivilgesellschaft besonders gefragt und gefordert, wenn es darum geht, Erinnerung lebendig zu halten und aus ihr zu lernen? Im Jahr 2025 haben wir unsere Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller und Publizisten Max Czollek fortgesetzt und den Kreis der Beteiligten um die Journalistin und Politologin Hadija Haruna-Oelker erweitert. Unser Anliegen war es, dem Podcast Trauer & Turnschuh in München eine besondere Plattform zu geben und ihn durch eine weitere Staffel zu ergänzen. In Zusammenarbeit mit den Fischer Verlagen und den Nichelmann Behre Studios haben wir eine Live-Folge in der Stadtbibliothek im HP8 sowie drei Folgen im Studio produziert. So konnten wir verschiedenen Perspektiven auf Vergangenheit und Gegenwart Raum geben.
Demokratie ist für die Münchner Stadtbibliothek ein Thema, das alle Generationen betrifft. Deshalb bot die Münchner Stadtbibliothek im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 einige Veranstaltungen an, bei denen es darum ging, zu erleben und zu erfahren, wie grundlegend Demokratie für unsere Gesellschaft ist: Von fünf Wahllokalen im Rahmen des landesweiten Projekts „U18-Wahl in Bayern“, mehreren Wahl-O-Mat Happenings zum Mitmachen und einer Online-Diskussionsrunde über EU-Themen in der Bundestagswahl bis zu einem Mediensalon, der Lügen und Manipulation in politischer Kommunikation genauer unter die Lupe nahm.
Video „Geht alle wählen!“: Der Hip-Hop-Track der Omas gegen Rechts München, aufgenommen im MusikLab der Stadtbibliothek im HP8.
Im Herbst war die Monacensia Partnerin des großen Programmschwerpunkts „Wohin jetzt?“ der Münchner Kammerspiele, des Instituts für Neue Soziale Plastik und des Jüdischen Museums München. Im Mittelpunkt des Monacensia‑Programms standen jüdisches Leben und Schreiben in München nach 1945. Dabei flossen Erkenntnisse aus der Erforschung der Geschichte des Hildebrandhauses ein, das während der NS‑Zeit enteignet worden war, sowie Bestände des Literaturarchivs der Monacensia – insbesondere das Archiv Salamander.
Auf dieser Grundlage wurden historische Perspektiven in Stadtspaziergänge, Lesungen, Workshops und öffentliche Gespräche übersetzt, die jüdische Nachkriegsgeschichte hörbar, erfahrbar und nachvollziehbar machten:
Die viel besuchte Lesung „Mir zenen do!“ präsentierte jiddische und deutsche Texte der Schejres Haplejte – jener jüdischen Überlebenden, die unmittelbar nach 1945 literarisch Zeugnis ablegten. Ein weiterer Höhepunkt war der ganztägige Recherche‑Workshop zur jüdischen Nachkriegs‑ und DP‑Geschichte mit dem Historiker Dr. Johannes Spohr, den wir aufgrund der starken Nachfrage 2026 erneut anbieten.
Als Politikwissenschaftlerin und Bibliotheksneuling wird mir seit meinem Start hier der Wert öffentlicher Bibliotheken als Orte der Demokratie immer bewusster. Bibliotheken gewährleisten über die Bestandsarbeit das Grundrecht auf Informationsfreiheit. Und die Münchner Stadtbibliothek hat sogar noch ein besonderes Ass „aufsuchender“ Demokratie im Ärmel: Sie kommt mit den Bücherbussen an die Schulen oder mit dem mobilen Mediendienst zu den Menschen nach Hause. Ich darf das vorhandene Potenzial aus Programm-Perspektive ergänzen und sehe verschiedene Ansätze, Demokratie zu setzen: Theoretisch-informativ, partizipativ-methodisch und wertebasiert. Das Stichwort wertebasiert ist meine Brücke zu meinem zweiten Programmschwerpunkt: Diversität. Jede Veranstaltung mit dem Querschnitt Diversität ist eine demokratierelevante Veranstaltung, denn innerhalb dieses Themenfelds verhandeln wir auch unsere Werte als Gesellschaft. Indem wir Diskursräume öffnen, können wir über die Programmarbeit dazu beitragen, dass auch marginalisierte Gruppen eine Stimme bekommen und wir eine vielfältige Stadtgesellschaft abbilden. Ein wichtiges Projekt für mich ist deshalb die 2025 neu gestartete Reihe „Queer durch die Gesellschaft“, die von Maxi Pichlmeier moderiert wird. Hierfür laden wir verschiedene queere Gäst*innen aus allen möglichen Lebensbereichen in die Bibliothek ein, tauchen ein in deren Biografien und (vermeintliche) Spannungsfelder und reflektieren, was all das eigentlich mit Demokratie zu tun hat.
Elena Glockzin, Programmreferentin für Demokratie und Diversität
Die zunehmende Stigmatisierung und Mobilisierung gegen gesellschaftlich marginalisierte Gruppen zeigen die Notwendigkeit, Diskursräume für deren Anliegen zu schaffen. Dabei geht es immer auch um die Verteidigung unserer Demokratie und das aktive Leben demokratischer Werte. Die Münchner Stadtbibliothek arbeitet bereits seit 2019 daran, ihr Programm diversitätssensibel und diskriminierungskritisch auszurichten.
Während des Pride Months im Juni zeigte die Münchner Stadtbibliothek Präsenz durch die Teilnahme des Goldenen Bücherbusses an der „Großen Regenbogenfamilien-Area“ beim Christopher Street Day und mit der Auftaktveranstaltung unserer neuen Reihe „Queer durch die Gesellschaft“, bei der die Offizierin der Luftwaffe Anastasia Biefang über ihre Erfahrungen als queere Person in der Bundeswehr sprach. Im Anschluss an die Pride Weeks veranstalteten wir gemeinsam mit dem Medienzentrum München des JFF das Mini-Festival „Queer Things“. Neben der queeren Schreibwerkstatt, dem queeren Kurzfilmabend, einer Poster-Vernissage, queerer Stand-Up Comedy bis zu einem Selbstbehauptungsworkshop für FLINTA*-Personen und vieles mehr.
Beim Queeren Literaturfestival München 2025 im Gasteig HP8 im November luden wir in Kooperation mit dem Festivalteam ein zu einer Lesung von Evan Hugo Tepest über sein Essay „Sind Penisse Real?“, einem Schreibworkshop zu queeren Sehnsüchten sowie einem Werkstattgespräch mit Desz Debreceni und Lisa Jay Jeschke über das Übersetzen als queere Praxis. Zum vollen Programm
Im Dezember hatten wir mit dem inzwischen zum Oberbürgermeister Münchens gewählten Dominik Krause einen prominenten Gast bei unserer Bilderbuchlesung mit Drag-Queen Vicky Voyage in der Stadtbibliothek Moosach. Außerdem fand die zweite Veranstaltung der Reihe „Queer durch die Gesellschaft“ statt, bei der Maximilian Pichlmeier mit einem der Vorstände der Schwuhplattler über das Spannungsfeld von queerem Leben und Brauchtum in Bayern sprach.
Die Münchner Stadtbibliothek hält stadtweit ein breites Spektrum an Veranstaltungen für ältere Menschen vor – von Schachnachmittagen über Erzählcafés und Tanzveranstaltungen bis hin zu Vorträgen zu alltagsnahen Themen. Alle aktuellen Veranstaltungen für Senior*innen in der Münchner Stadtbibliothek finden Sie seit 2025 in unserem Veranstaltungskalender unter der Zielgruppe „Senior*innen“.
Besonderes Augenmerk hatte im vergangenen Jahr jedoch das Thema Demenz. Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Demenz – eine Erkrankung, die nicht nur Betroffene selbst, sondern auch ihr soziales Umfeld vor große Herausforderungen stellt.
Im Herbst widmete sich die Stadtbibliothek Bogenhausen unter dem Titel „Im Demenzlabyrinth“ mit einer vielseitigen Veranstaltungsreihe diesem Thema. In einer Ausstellung und mit Vorträgen, Workshops, künstlerischen Formaten und offenen Gesprächsangeboten bot die Bibliothek Raum für Information, Austausch und persönliche Stärkung. Beim Demenzparcours des Medizinischen Dienstes Bayern bekamen wir Besuch von Katharina Schulze (r.), Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, die gemeinsam mit Dr. Claudia Wöhler, Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Diensts Bayern (l.), die verschiedenen Stationen testete.
Wieso ein Demenzparcours? Interview mit Petra Bischof, Leitung der Stadtbibliothek Bogenhausen, und Katharina Schulze
Am 3. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, ging unsere KI-Avatarin „Livian“ online. Sie hilft uns seither, Teile unseres Angebots auch in deutscher Gebärdensprache zu vermitteln. Dazu haben wir drei Videos auf der Webseite der Münchner Stadtbibliothek eingebettet.
Über das Gebärdensprachlogo ganz rechts im Header (der Kopfzeile) werden Sie auf unsere Seite „other languages“ geführt, auf der sich zwei der Videos finden: das linke Video enthält die wichtigsten allgemeinen Informationen über die Münchner Stadtbibliothek, das rechte erklärt die Navigation der Webseite. Ein zusätzliches Video mit Livian befindet sich auf der Seite Barrierefreiheitserklärung.
Diese technische Lösung ist ein deutschlandweites Projekt für Kommunen, das auch von der Stadt München genutzt wird. Die Umsetzung auf unserer Website erfolgte in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen vom gesamtstädtischen Webmanagement im IT-Referat der Landeshauptstadt München.
Seit 2025 hat die Münchner Stadtbibliothek für Leser*innen mit Seh- und Lesebeeinträchtigungen Bücher in Großdruck des dzb lesen im Bestand. Aktuell stehen 90 Titel, hauptsächlich Romane mit dem Schwerpunkt Krimi, zur Ausleihe für die entsprechende Zielgruppe zur Verfügung. Diese werden regelmäßig ergänzt beziehungsweise ausgetauscht.
Bei Großdruckbüchern handelt es sich um Ringbücher zum leichteren Aufschlagen und Halten. Sie haben eine extra große Schriftgröße von 17 oder 20pt und nutzen Schriftarten ohne oder nur mit angedeuteten Serifen für eine gute Unterscheidbarkeit konkreter Buchstaben (Arial, Calibri, Tiresias, Verdana). Ein ausreichender Zeilenabstand, die strikte Einhaltung der Linksbündigkeit, ein hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund sowie blendfreies Papier verbessern die Lesbarkeit zusätzlich. Die Bücher sind zur leichteren Handhabung in mehrere Bände aufgeteilt und gesammelt in Koffer verpackt.
Eine Kooperation mit dem dzb lesen in Leipzig, basierend auf dem Marrakesch Vertrag, der das Urheberrecht regelt, um diese Sonderdrucke möglich zu machen.
Als öffentliche Bibliothek der Stadt München ist es unsere Aufgabe, unseren Besucher*innen mit vielfältigen Angeboten Impulse für ein nachhaltige(re)s Leben zu geben. Gleichzeitig arbeiten wir stetig daran, die Umweltbelastung unserer Einrichtungen so gering wie möglich zu halten.
2025 wanderten gleich drei Angebote durch die Bibliotheken, bei denen Besucher*innen einen Beitrag zum Umweltschutz durch Müllvermeidung leisten oder sich näher über ressourcenschonende Heizoptionen informieren konnten.
Brillensammelbox Von Januar bis Juli sammelten wir in 14 unserer Stadtbibliotheken nicht mehr benötigte Brillen und Sonnenbrillen. Das Blindeninstitut München schickte diese an „BrillenWeltweit“. Dort wurden die gesammelten Brillen an Sehhilfebedürftige in der ganzen Welt weitergegeben, die sich keine Sehhilfe leisten können.
Gesprächsbank Die Gesprächsbank zum Thema Wärmewende war vom 14. Januar bis 6. Februar in den Stadtbibliotheken Giesing, Sendling, Moosach und Schwabing zu Gast. Hier beantworteten Expert*innen des Referats für Klima- und Umweltschutz Fragen zur kommunalen Wärmeplanung und gaben Informationen und Tipps zu nachhaltigem Heizen.
Kreislaufschrank Gestartet im Herbst 2024, tourte bis Mai 2025 und dann nochmal von September 2025 bis April 2026 außerdem ein Kreislaufschrank des Referats für Klima- und Umweltschutz durch viele unserer Bibliotheken. Jeweils sechs Wochen lang konnten hier Alltagsgegenstände, die noch funktionstüchtig und gut nutzbar sind, abgegeben oder mitgenommen werden. Übrigens: Die Stadtbibliotheken im HP8 und Sendling besitzen ganzjährig eigene Kreislaufschränke, die alle zum Tauschen frei nutzen können.
Im Rahmen des SDG-Tandem-Programms haben Munich Urban Colab und Münchner Stadtbibliothek in einer 12-monatigen Partnerschaft gemeinsam die Transformation ihrer Häuser vorangetrieben und dafür Prozesse und Strukturen in den Blick genommen. Hierzu gehörten die Effizienz der betrieblichen Wege, die Gestaltung von Räumen und die Entsorgung von Wertstoffen. Vor allem der Zugang zu neuen Communities ermöglichte innovative und wirksame Lösungsansätze. Mit der großen Reichweite der Münchner Stadtbibliothek in die Münchner Stadtgesellschaft und dem hervorragenden städtischen wie internationalen Start-up-Netzwerk des Munich Urban Colab initiierte die Partnerschaft einen ko-kreativen Austausch zwischen unterschiedlichen Szenen. Im Sinne des Leitgedankens der Bibliotheken „sharing is caring“ und des Anspruchs des Munich Urban Colab „solutions for urban challenges“ werden die Partner ihre Zusammenarbeit nach dem ersten Jahr fortsetzen und ausbauen.
Als Bibliothek der Stadt ist eines unserer Ziele, Menschen zu befähigen, nachhaltig zu handeln. Das gelingt uns nur mit Hilfe von Expert*innen. In Kooperation mit dem Mobilitätsreferat organisierte die Münchner Stadtbibliothek Aktionen und Veranstaltungen rund um die Europäische Mobilitätswoche, die weltweit größte Kampagne für nachhaltige Mobilität.
Zum Auftakt konnte bei einem Pub Quiz in der Stadtbibliothek Neuhausen das Wissen über Mobilität getestet werden. Polizist*innen lasen in mehreren Bibliotheken spannende Geschichten vor mit anschließenden Übungen und Tipps zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr für die Kinder und ihre Eltern. Im einem Rolli-Parcours konnten die Teilnehmenden erfahren, wie es sich anfühlt, sich mit einem Rollstuhl durch die Stadt zu bewegen. VR-Brillen machten gefahrenfrei typische Konflikt- und Gefahrensituationen im Straßenverkehr erlebbar. Eine Vielzahl an Spiel- und Bastelaktionen für Jung und Alt, Radl-Schraub-Workshops, ein Radl-Infotag und ein Stadtspaziergang rundeten das Programm ab.
Wie kommen unsere Besucher*innen eigentlich in die Bibliothek – und wie weit ist ihr Weg? Um das herauszufinden, haben wir eine spielerische Umfrage vorbereitet: Mit abgeschriebenen CDs, für die wir eine gute Weiterverwendung suchten, wurde abgestimmt, ob sie mit Bus, Rad oder Auto, ob aus der Nachbarschaft oder von weiter her kommen. So erfuhren wir mehr über die Mobilität unserer Besucher*innen, die einen wichtigen Teil in unserer Klimabilanz ausmacht.
Die Stadtbibliotheken HP8, Sendling und Neuhausen hatten sich zur Verfügung gestellt und die Umfrage für uns getestet. Da das Feedback aus den Häusern und seitens der Teilnehmer*innen durchweg positiv war, ging die Mitmach-Mobilitätsumfrage anschließend in Serie: Alle Standorte waren eingeladen, sich zu beteiligen.
Die Münchner Stadtbibliothek versteht die Digitalisierung unserer Lebenswelt als wertvolle Chance. Im Mittelpunkt unseres digitalen Engagements stehen die vielfältigen Möglichkeiten, Wissen, Bildung und Kultur gemeinsam zu gestalten. Gleichzeitig möchten wir dazu beitragen, ein kritisches Bewusstsein für digitale Risiken zu entwickeln und die digitale Selbstbestimmung zu stärken.
Seit Anfang 2025 bieten wir als Münchner Stadtbibliothek in unserem Online-Katalog weiterführende Empfehlungen inhaltlich ähnlicher Medien an. Damit wird unser Medienangebot auf eine neue Weise erschlossen und lädt zu einem digitalen Spaziergang durch unseren Medienbestand ein.
Die Münchner Stadtbibliothek hat einen riesigen Bestand an Medien: Bücher, CDs, eBooks, Hörbücher und vieles mehr. Ein großer Teil davon ist in den Regalen unserer Standorte in ganz München als Präsenzbestand direkt zugänglich. Insbesondere seit dem Auszug aus dem Gasteig befindet sich ein weiterer Teil unserer Titel jedoch im Mediendepot in Oberschleißheim und ist somit nicht direkt für unsere Nutzer*innen einsehbar. Das Gleiche gilt für die vielen e-Medien, die wir ausschließlich online über unsere Kooperationspartner wie zum Beispiel die Onleihe anbieten können.
Hier setzt unsere „Ähnliche Medien“-Funktion im Online-Katalog an. Auf Basis inhaltlicher Nähe werden zu vielen Medien in unserem Katalog bis zu 50 weitere Titel angezeigt. Wer Titel zu einem bestimmten Thema sucht, findet Vorschläge zu Werken derselben Autor*innen oder inhaltlich vergleichbare Titel. Ist der ausgewählte Titel ausgeliehen, kann einfach per Klick auf das angezeigte Titelbild das Hörbuch oder das e-Book ausgewählt werden.
Probieren Sie es gerne aus! Aber Vorsicht: Wir können keine Verantwortung für einen größer werdenden Tsundoku-Stapel der ungelesenen Bücher auf dem Nachttisch übernehmen.
Tamara Alpermann und Markus Rothbauer, UX-Team der Stadtbibliothek München
IT-Referentin Dr. Laura Dornheim und Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek, zeigen in der Juristischen Bibliothek im Rathaus, was das neue KI-Medienempfehlungstool so kann.
Die Angebote der Münchner Stadtbibliothek sind vielfältig, und an einigen Stellen arbeiten wir mit Kennzahlen und Algorithmen, um unsere Services beständig weiterzuentwickeln. Um zu erklären, wie diese Algorithmen funktionieren und welche Daten dabei verwendet werden, stellen wir seit 2025 in unserem Info-Hub „Daten & Algorithmen“ Informationen zur Verfügung, die im Sinne unserer digitalen Strategie als wertebasierter Wegweiser dazu beitragen, Komplexität zu reduzieren und digitale Teilhabe zu ermöglichen.
Darunter verstehen wir alle Aspekte der Bildung und des Erwerbs von Fähigkeiten in einer zunehmend digitalen und datengetriebenen Welt. Unser Ziel ist es, klar und sichtbar aufzuzeigen, wie unsere Anwendungen den Entscheidungsträger*innen der Münchner Stadtbibliothek dabei helfen, unseren Auftrag als Kultureinrichtung wahrzunehmen.
Games und Spielekultur sind vielseitig, von Brettspielen über Apps bis zu Konsolen. Sie bieten nicht nur Spaß, sondern können herausfordern, bilden und Kulturgut sein.
Gaming Monday: Gemeinsam zocken Im Jahr 2025 startete mit dem Gaming Monday eine spannende neue Veranstaltungsreihe. Hier gibt es für alle ab 6 Jahren jede Menge Technik und Games zum Ausprobieren. Seit 2026 gibt es außerdem mit dem Gaming Tuesday ein Pendant mit komplexeren Games für alle ab 16 Jahren.
Queere Games: Ausleihbare Spiele für Konsolen und PC Mittlerweile sind auch queere Themen Teil der Erzählungen in einzelnen Games. Gemeinsam mit unserer Discord-Community haben wir eine kleine Übersicht zu queeren Games erstellt, die bei uns ausleihbar sind. Die Spiele können auch über den Katalog von zu Hause aus in die nächstgelegene Bibliothek bestellt werden.
Alle Gaming-Angebote auf einen Blick Um unser wachsendes Angebot im Gaming-Bereich noch zugänglicher zu machen, haben wir im letzten Jahr alle wichtigen Infos zu Veranstaltungen und unserer Gaming-Community sowie ein paar Medientipps gesammelt.
Bock auf Spielen: Gaming-Experte Adnan Seithe im Gasteig-Magazin
Der Gaming Monday bei Mit Vergnügen München
„Wie kreativ, interaktiv und unterhaltsam kann Medienbildung sein? Genau das darf ich als Referentin für Medienpädagogik an der Münchner Stadtbibliothek herausfinden. Als Erziehungswissenschaftlerin und Medienpädagogin habe ich zuvor für Schulen, Universitäten und außerschulischen Bildungseinrichtungen gearbeitet und Programme für Schüler*innen sowie Pädagog*innen entwickelt. Heute konzipiere und begleite ich an der Münchner Stadtbibliothek medienpädagogische Formate für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene.
In unseren offenen Workshops „Wer trickst die KI aus?“ haben wir im vergangenen Jahr zum Beispiel die Geheimnisse, Chancen und Risiken von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum erkundet und über den Schutz unserer Privatsphäre diskutiert. Mit Masken, Schminke und Bastelmaterial experimentierten wir spielerisch damit, die Technik zu überlisten.
Zu meinen nächsten Projekten gehören Themen wie Medienvertrauen in Zeiten von KI und Fake News, Virtual Reality sowie Making & Coding. Besonders freue ich mich darauf, gemeinsam mit Kolleg*innen aus verschiedenen Abteilungen und Standorten sowie mit Kooperationspartner*innen Angebote zu entwickeln, die Menschen einladen, teilzuhaben, sich auszuprobieren und vielleicht ganz neue Interessen und Fähigkeiten zu entdecken.“
Verena Kratzer, Referentin für Medienpädagogik
Neben den Schwerpunkten Demokratie, Diversität, Nachhaltigkeit und Digitaler Wandel ist es unser Anliegen, den Münchner*innen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Dabei richten wir uns nach den vielfältigen Lebensrealitäten und Interessen der diversen Stadtgesellschaft Münchens.
Die Nacht von Halloween war 2025 weit mehr als ein Verkleidungsspektakel für Kinder. Die Kooperation „Dawn of the Death of the Arts“ zwischen #MünchenIstKultur, der Münchner Stadtbibliothek, den Münchner Kammerspielen und dem Bellevue di Monaco zeigte eine andere Seite des Kommerz-Events: Spardiktat, Kulturkahlschlag, intellektuelle Apokalypse. Frei nach dem Zombie-Kino-Klassiker „Dawn of the Dead“ suchte die vor dem Untergang bedrohte Münchner Kultur Zuflucht in der Motorama Ladenstadt.
Zahlreiche Künstler*innen, Konzerte, Performances und Installationen waren in der Stadtbibliothek im Motorama zu sehen, die dafür bis in die frühen Morgenstunden geöffnet blieb: Um sie herum im ganzen Haus geheimnisvolle Ecken, ein Dancefloor, Speed-Dates zwischen Kunst, Kultur und Politik und den Menschen dieser Stadt.
Das Line-up bestand aus mehr als 50 verschiedenen Player*innen der Kunst- und Kulturszene: Theater und ihre Ensemblemitglieder, Orchester und Bands, Jugendclubs, Zirkus-Acts, DJs, Musiker*innen, Tänzer*innen, Filmkünstler*innen, Literat*innen und Menschen aus der Bildenden Kunst ließen unterschiedlichste Beiträge zu einem großen, solidarischen Miteinander werden.
Eine Overnight Aktion von #MünchenistKultur in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek und Unterstützung der Münchner Kammerspiele
40 Jahre Gasteig, 40 Jahre Kultur für München: Zum runden Geburtstag von Europas größtem Kulturzentrum präsentierten die Institute der Gasteig-Familie am 12. November ein Programm mit Musik, Tanz, Theater und Spielen. Auch die Münchner Stadtbibliothek war mit dabei und präsentierte sich mit einem Community ZineLab mit dem Magazin of Color, einer Hip-Hop Open Stage mit 5elements, einem Endless Birthday Song, einem Selfie-HotSpot, einem Sprachcafé Spezial sowie einer musikalischen Überraschung von Kokonelle & Guests.
Am 4. April 2025 fand das erste Mal bundesweit die Nacht der Bibliotheken statt. Unter dem Motto „Wissen.Teilen.Entdecken“ öffneten kleine und große Bibliotheken, Spezialbibliotheken, öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken am ersten Freitagabend im April ihre Türen und luden zu einer vielfältigen Entdeckungstour ein. Auch wir waren mit sieben Bibliotheken mit von der Partie.
Ein vielfältiges Programm hielt Groß und Klein die ganze Nacht bei Laune: die Besucher*innen konnten unter anderem VR-Brillen ausprobieren, sich in unterschiedlichen Quizzes mit anderen messen oder mit Lego, Brettspielen und Games spielerisch austoben, Konzerten lauschen oder selbst zum Instrument greifen, von Lesungen inspirieren lassen, basteln und zeichnen. Kinder durften ihre Kuscheltiere in der Bibliothek übernachten lassen und am nächsten Morgen erfahren, was sie bei ihrer abenteuerlichen Nacht erlebt haben.
Das volle Programm:
Kuscheltierübernachtung in der Stadtbibliothek Neuhausen
Zine-Workshop in der Stadtbibliothek Neuhausen
Virtual Reality in der Stadtbibliothek Neuhausen
Guter Journalismus wirkt. Er kann Veränderungen herbeiführen, die unsere Wirklichkeit verbessern; er kann uns alle durch packende Erzählungen anregen, nachahmenswerten Beispielen zu folgen. Genau diesen Journalismus zeichnet der Peter-Binderer-Medienpreis aus.
Die fünf Preisträger*innen des Jahrgangs 2025 zeigten bei einem Reportage Slam in der Stadtbibliothek im Motorama nicht nur ihre Arbeiten, sie gaben auch Einblicke in die Hintergründe und Entstehungsgeschichten. Dieser besondere Abend brachte Journalismus auf witzige und bewegende Weise auf die Bühne.
Die Preisträgerinnen:
Seit vielen Jahren kooperiert die Münchner Stadtbibliothek mit unterschiedlichsten Kulturvereinen in der Stadt, internationalen Kulturinstituten und dem Dachverband für kommunale Filmarbeit, Filmstadt München e.V., und zeigen eine Vielzahl an Filmen aus verschiedenen Ländern in Originalfassung mit Untertiteln. Auch Kinder durften sich 2025 wieder über ein regelmäßiges kuratiertes Filmprogramm im Großen Kinderkino freuen.
Afrikanische Filmtage Chinesisches Filmfest Cinema Iran DOK.fest München Estnische Filmreihe Griechische Filmwoche Großes Kinderkino Japanische Filmreihe Kino Asyl Kino Europa Kurdische Filmtage LAFITA – Lateinamerikanische Filmtage Türkische Filmtage
Die Künstler*innen‑Villa war auch 2025 ein lebendiges Zentrum für literarischen Austausch, Kooperation und Debatte. Im April fand gemeinsam mit dem Lyrik Kabinett das Open House der Freien Szene statt – ein Tag, an dem Vertreter*innen der unabhängigen Literaturszene Münchens ihre Initiativen, Arbeitsweisen und Bedarfe präsentierten.
Von August bis Dezember gestaltete die Münchner Autorin und Literaturwissenschaftlerin Elvira Steppacher die vierte Schreib‑Residency unter dem Titel „Mustererkennung“. In vier Veranstaltungen, einer Lesung und einem ausgebuchten Workshop widmete sie sich literarischen Mustern, ästhetischen Ordnungen und den Verbindungen zwischen KI‑Debatten und Gegenwartsliteratur.
Das Jahr 2025 brachte neue bedeutende Stimmen und Bestände in die Monacensia. Gleich mehrere literarische Vor‑ und Nachlässe konnten für das Literaturarchiv gewonnen werden: der umfangreiche Vorlass der ukrainischen Künstlerin und Autorin Emma Andijewska, der literarische Vorlass der Lyrikerin und Übersetzerin Barbara Yurtdaş, der Vorlass der Autorin und Filmemacherin Luisa Francia, der literarische Vorlass der Autorin und Journalistin Keto von Waberer sowie ein umfangreicher Bestand zu Elisabeth Mann Borgese. Diese Neuerwerbungen spiegeln das Sammlungsprofil der Monacensia wider, das gezielt weibliches Kulturerbe sowie Exil‑, mehrsprachige und subkulturelle Literatur sammelt.
Neuer Buchbestand „Schejres Haplejte“
2025 erwarb die Monacensia außerdem einen umfangreichen Bestand jiddischer und hebräischer Literatur zur jüdischen Nachkriegs‑ und DP‑Geschichte in München. Unter dem Titel „Schejres Haplejte. Jiddische Literatur nach 1945 in München“ umfasst die Sammlung Romane, autobiografische Texte, Gedichtbände sowie kulturpolitische und historiografische Zeitschriften, die zwischen 1945 und 1950 in den DP‑Lagern der Region entstanden. Die frühen Publikationen dokumentieren jüdisches Überleben, Widerstand und kulturellen Neuaufbau nach der Shoah. Ein Schwerpunkt liegt auf Schriften des in Bogenhausen aktiven „Schriftstellerverbands der befreiten Juden“.
Der Sammlungsaufbau ist eng verbunden mit dem mehrjährigen Projekt Archiv Salamander, gefördert von der Alfred Landecker Foundation und unter der Schirmherrschaft des damaligen Oberbürgermeisters Dieter Reiter. Weitere Informationen
Im Juni feierte die Monacensia gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen den 150. Geburtstag von Thomas Mann mit Führungen, Vorträgen und partizipativen Formaten. Bereits im Mai war Dominica Borgese, Tochter von Elisabeth Mann Borgese, zu Gast und sprach über das Vermächtnis ihrer Mutter. Im Juli wurde die Erika Mann Lecture an der LMU fortgesetzt: Die US‑Autorin Morgan Jerkins sprach über Erinnerung, Körperlichkeit und Black Writing im 21. Jahrhundert.
Als moderne Großstadtbibliothek möchten wir den vielfältigen Bedürfnissen unterschiedlichster Zielgruppen gerecht werden. Besonders am Herzen liegt uns dabei die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie die Förderung ihrer Sprach- und Lesekompetenz. Deshalb bietet die Münchner Stadtbibliothek ein breites Spektrum an bewährten und innovativen Formaten, die junge Menschen zum Entdecken, Lesen und Mitgestalten in der medialen Welt einladen.
Die Münchner Stadtbibliothek ist Bildungspartnerin für alle Kitas und Schulen in München. Festgelegt ist dies in einem Kooperationsvertrag zwischen dem Referat für Bildung und Sport und der Münchner Stadtbibliothek. Dabei nimmt die Münchner Stadtbibliothek die Funktion der Schulbibliothek für die Münchner Grund- und Mittelschulen war. Zu Grundschulen, die nicht in unmittelbarer Nähe einer unserer Standorte liegt, fahren unsere fünf Bücherbusse. Darüber hinaus sind die Standorte der Zentral- und Stadtteilbibliotheken Anlaufstellen für die Kitas im Bezirk. Täglich besuchen Kitagruppen und Schulklassen die Stadtbibliothek, um ihren Wortschatz zu erweitern, den Raum der Bibliothek kennenzulernen und verschiedenste Medien zu entdecken.
Im Rahmen von Lesestart – einem Lese- und Sprachförderungsprogramm für die Dreijährigen – kamen im Februar über 3.000 Kinder zu knapp 300 Veranstaltungen in unsere Bibliotheken. Im weiteren Verlauf besuchten knapp 30.000 Schüler*innen unsere Bibliotheken, um in über 500 verschiedenen Angeboten Fake News zu entlarven, richtig für wissenschaftliche Arbeiten zu recherchieren oder die Angebote der Münchner Stadtbibliothek spielerisch kennenzulernen und den Raum auch am Nachmittag mit Freund*innen zu nutzen.
Einmal in den „Regenbogenfisch“ eintauchen, mit der „Kleinen Raupe Nimmersatt“ Lebensmittel entdecken oder mit „Elmar“ die Welt ein bisschen bunter sehen – Bilderbücher öffnen schon den Kleinsten Türen zu Fantasie, Sprache und ersten Geschichten. Mit dem Aktionsprogramm Bild, Bild, Bilderbuch! lud die Münchner Stadtbibliothek im Mai Erwachsene und Kinder ein, diese farbenfrohe Welt neu zu erleben. Ob bei Bilderbuchkinos, Kamishibai-Theaterstücken oder auch beim Liebesbriefschreiben – das Bilderbuch war dabei stets im Mittelpunkt. An allen Standorten der Münchner Stadtbibliothek wurden zudem die schönsten Bilderbücher präsentiert: Zum Anschauen, Blättern, Vorlesen und natürlich zum Ausleihen. Ein besonderer Dank gilt der Illustratorin und Autorin Susanne Strasser, deren Illustration unser Programm auch visuell begleitet hat.
Zwei Filmchen von Kolleg*innen aus der Stadtbibliothek im Motorama, die einen Brief an ihr Lieblingsbilderbuch geschrieben haben:
Bei einem Elternabend zur Medienerziehung in der Stadtbibliothek Maxvorstadt gaben wir Eltern sowie weiteren Bezugspersonen von Kindern ab dem Kleinkindalter eine inklusive Einführung in die Medienerziehung, inklusive Tipps zur sicheren Nutzung des Internets sowie der Vorstellung kreativer Apps. Mit praktischen Tools zum Ausprobieren konnten die Teilnehmenden lernen, wie sie ihre Kinder sicher und kreativ im Umgang mit digitalen Medien unterstützen können.
Einen echten kleinen Roboter zum Leben zu erwecken? Unsere Workshops mit dem Raketenmann in den Stadtbibliotheken Moosach und Isarvorstadt machten es möglich: Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren konnten hier einen Roboterfreund mit Augen und Armen programmieren und entdecken, wie Roboter denken, wie künstliche Intelligenz funktioniert und wie man sogar ein kleines KI-Modell trainieren kann.
Mit Bildern und Objekten, die sie selbst gestalteten, brachten sie dem Roboter neue Tricks bei. Nebenbei erwarben Sie wertvolles Wissen über die Welt der Künstlichen Intelligenz: wie KI-Modelle „lernen“, wo uns Roboter und KI im Alltag begegnen und wie man echte von KI-gemachten Bildern und Videos unterscheiden kann.
Nicht viele Events waren 2025 so schnell ausgebucht wie dieses: Das Woodwalkers-Event mit Autorin Katja Brandis und weiteren Stargäst*innen in der Stadtbibliothek im Motorama. Bei der Live-Lesung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Entstehung der Woodwalkers-Welt und die Premiere des neuen Bandes „Woodwalkers - Die Rückkehr 6 - Zeit der Entscheidung”.
Danach gab es die Möglichkeit, die Autorin mit Fragen über die Welt der Woodwalkers zu löchern und eine*r der Ersten zu sein, die den neuen Band in den Händen halten und ihn sogar von der Autorin persönlich signieren zu lassen. Neben dem Bühnenprogramm konnten sich die Besucher*innen an Ständen über Naturschutz informieren sowie Bücher und Merchandise kaufen.
Auch in unseren Häusern selbst hat sich 2025 Einiges getan: Eine neue Vision schärfte unsere Werte, zwei Bibliotheken feierten große Geburtstage, eine neue Abteilung verknüpft auf eine neue Art und Weise Medien, Daten und digitale Services und ein neues Café verschönert Besucher*innen seit Oktober ihren Aufenthalt in der Monacensia im Hildebrandhaus.
Mit der Eröffnung des Café lev im Oktober erhielt die Monacensia einen neuen offenen Treffpunkt, der New‑York‑Deli‑Flair mit Tel‑Aviv‑Streetfood verbindet. Das Café erinnert an die Rolle des Hildebrandhauses als Schutzraum für Verfolgte in der NS‑Zeit und versteht sich als lebendiger Ort der Erinnerungskultur und Begegnung.
Man sieht es ihr nicht an: die Stadtbibliothek Isarvorstadt, seit Mitte der 80er Jahre untergebracht im Backsteinkomplex der heutigen Agentur für Arbeit in der Kapuzinerstraße, feierte 2025 bereits ihren 70. Geburtstag.
1955 eröffnete die Zweigstelle als „eine von 13 ,ortsfesten‘ städtischen Volks- und Kinderbüchereien“ (Süddeutsche Zeitung vom 2. Juni 1955) erstmalig in der Lindwurmstraße 105. Dort blieb sie auch, bis 1976 der Münchner Stadtrat zunächst den Umzug in das neue Arbeitsamt in der Kapuzinerstraße 28 beschloss, der dann 1986 erfolgen konnte: die 100 Quadratmeter an der Lindwurmstraße konnten verlassen werden, die „drangvolle Enge“ wurde zu einem Standort mit knapp 400 Quadratmetern.
Aus der Nachbarschaft zum Glasscherbenviertel wurde die Kapuzinerstraße eine Lage auf einem der teuersten Pflaster der Stadt: Glockenbachviertel, Goetheplatz und nicht zuletzt die Isar bescheren der Stadtbibliothek eine junge Kundschaft. Zugleich findet sich hier die Arbeitsagentur und quasi nebenan das Kreisverwaltungsreferat – mindestens eines davon hat jede*r Münchner*in schon einmal betreten. Die Bibliothek geht mit dieser doppelten Herausforderung um: mit Kinder- wie Fortbildungsliteratur, mit gutem Service und angenehmer Atmosphäre. Den Geburtstag der Stadtbibliothek Isarvorstadt feierten wir am 2. Juni mit einem bunten Programm von 9 bis 19 Uhr. Los ging es mit einer Lesung für Schulklassen, bei der Autor Erhard Dietls Geschichten mit den Olchis las. Am Nachmittag konnten Bastelfreund*innen Neues aus alten Büchern machen, anschließend kamen die Lesefüchse in die Bibliothek, begrüßt vom Direktor der Münchner Stadtbibliothek, Dr. Arne Ackermann.
Während der ganzen Zeit gibt es außerdem die Möglichkeit, an einem Quiz zur Stadtbibliothek Isarvorstadt teilzunehmen und dabei kleine Überraschungen zu gewinnen. Eine Plakatausstellung zeigte außerdem, wie es bei der Eröffnung 1955 zuging und wie sich Bibliothek seitdem verändert hat.
Mehr zur Geschichte der Stadtbibliothek Isarvorstadt
Im Oktober feierten wir einen zweiten Geburtstag: Die Stadtbibliothek Schwabing wurde stolze 100 Jahre alt – der Standort war der erste außerhalb der Münchner Altstadt.
Die Geschichte der Stadtbibliothek Schwabing
„Schmucke, in lebensfrohen Farben gehaltene Räumlichkeiten bergen reiche Schätze aus der Literatur und Geisteswelt.“ Mit diesen respektvollen Worten begrüßte die Münchner Presse die Eröffnung der Stadtbibliothek Schwabing am 12. Oktober 1925. Nach ihrer Gründung wurde die Bibliothek schnell zu einem bedeutenden Ort des Wissens, der sich durch eine umfangreiche Sammlung auszeichnete. Umgezogen ist sie nur einmal, von der Winzererstraße, wo heute das Stadtarchiv steht, an ihren heutigen Standort in die Hohenzollernstraße 16.
Während der NS-Zeit wurde das Haus vom damaligen NS-Regime geprägt. Die Bücherverbrennung und die Zensur sowie insbesondere die jeweiligen persönlichen Biografien und Schicksale der Mitarbeitenden im Krieg sind Teil der Geschichte der Bibliothek. Der damalige Direktor der Stadtbibliothek, Hans Ludwig Held, wurde abgesetzt, konnte aber nach dem Krieg seine Arbeit fortsetzen. Die Bibliothek wurde als Ort der Bildung und des kulturellen Austauschs neu definiert.
Die Stadtbibliothek Schwabing heute
In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Bibliothek von einer Volksbibliothek zu einem modernen Wissenszentrum: Mit dem Fokus auf kulturelle Teilhabe, Lese- und Sprachförderung sowie Medienkompetenz bietet die Bibliothek auf 620 Quadratmetern ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm und zahlreiche Kooperationen mit Schulen und anderen Einrichtungen im Viertel.
Festprogramm mit Kulturreferent und Stadtrat
Das Jubiläumsprogramm begann am 15. Oktober um 10 Uhr. Alle Interessierten waren eingeladen, die Stadtbibliothek Schwabing selbst zu erleben: Kinder konnten mit Lego bauen, sich von Vorlesefrisör Danny Beuerbach die Haare schneiden lassen oder den Geschichten der Lesefüchse lauschen. Am Nachmittag sprach Stadtrat Roland Hefter gemeinsam mit dem Kulturreferenten der Landeshauptstadt, Marek Wiechers, und dem Direktor der Münchner Stadtbibliothek, Dr. Arne Ackermann, Grußworte. Anschließend spielte die Swing-Band der Hermann-Frieb-Realschule und Mister Lo stellte seine spektakuläre Papiershow vor. Die musikalische Pop-Up-Lesung von Ines Honsel und Frank Sattler um 20.00 Uhr rundete den Tag ab.
Mehr zur Geschichte der Stadtbibliothek Schwabing
100 Jahre Lesefreude in Schwabing: Beitrag im Fachmagazin Bibliotheksforum Bayern
v.l.n.r. Anja Schifferdecker, Leitung Stadtbibliothek Schwabing, Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek, und Marek Wiechers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
v.l.n.r. Anja Schifferdecker, Leitung Stadtbibliothek Schwabing, Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek, und Marek Wiechers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
Vorlesefriseur Danny Beuerbach
Mit der Gründung der neuen Abteilung Media & Digital im Oktober 2025 führt die Münchner Stadtbibliothek organisatorisch zusammen, was aus Nutzer*innenperspektive nahtlos ineinandergreift: Bücher, E-Medien, Metadaten, Bibliothekssoftware und Webplattformen, technische Systeme und Angebote zur Förderung digitaler Kompetenzen werden nicht mehr getrennt entwickelt, sondern als zusammenhängendes Ökosystem verstanden. Das neu strukturierte Lektorat und das frühere Team eServices mit den Schwerpunkten in Metadaten, UX, Bibliothekstechnologien und Digitalkompetenzen arbeiten dafür erstmals unter einem Dach.
Im Mittelpunkt steht ein Ziel: Zugänge zu Medien und Informationen so einfach, verlässlich und inklusiv wie möglich zu gestalten. Der Aufbau eines eigenen statistischen Analysetools, die Weiterentwicklung unserer Selbstverbuchungstechnik und die stetige Arbeit an unseren digitalen Plattformen zeigen, wie breit und tragfähig die Infrastruktur für unser digitales und mediales Serviceangebot ist.
Media & Digital stärkt die Bibliothek als öffentlichen Ort der Teilhabe – mit verlässlichem Zugang zu Technik, mit hochwertigen kuratierten Inhalten, mit der Förderung digitaler Kompetenzen sowie mit Offline- und Online-Räumen, in denen Menschen an digitaler Kultur partizipieren und an demokratischer Öffentlichkeit mitwirken können. Die neue Abteilung bündelt dafür die zentralen Aufgaben und nutzt die gemeinsame Stärke der neuen Struktur, um strategische Schwerpunkte zu setzen und die Zukunft unserer Bibliothek aktiv mitzugestalten.
Dr. Roland Poellinger, Leitung Media & Digital
Bei unserer Dienstversammlung haben wir uns diesmal mit den Werten der Münchner Stadtbibliothek auseinandergesetzt. Die zahlreichen und vielfältigen Anregungen haben rund 50 Kolleg*innen in einem Visionscafé zu Empfehlungen für den Visionsentwicklungskreis (VEK) verdichtet. Mit diesen Anmerkungen und Hinweisen ist der VEK Anfang Mai nach Tutzing gereist, um dort die Vision 2030 der Münchner Stadtbibliothek zu formulieren:
Wir sind da – Bibliothek 2030
Die Vielfalt der Menschen in München ist uns Auftrag und Motivation. Wir leben und vermitteln aktiv die demokratischen Grundwerte. Wir schaffen ein inspirierendes und sicheres Umfeld für Lernen, Begegnung und Kreativität. Wir öffnen Erfahrungs- und Wissensräume und prägen eine verantwortungsvolle Datenkultur. Wir verknüpfen Bestände, Sammlungen und Veranstaltungen zu einem ganzheitlichen Angebot. Wir sind experimentierfreudig und lernen aus Erfahrungen. Wir sind mutig und offen für Veränderung. Wir agieren vernetzt und stärken die lokalen Communitys. Als Teil der sozialen Infrastruktur Münchens setzen wir Impulse für urbane Gesundheit und Resilienz. Nachhaltigkeit bildet die Grundlage unseres Handelns. Gemeinsam mit den Menschen in München gestalten wir die Bibliothek der Stadt. Die Münchner Stadtbibliothek. Das ist mein Ort.
Konzept & Redaktion: Isabella Kratzer, Flurina Schnyder
Das Team Programm- und Öffentlichkeitsarbeit: Klaus Dreyer, Hannah Fischer, Elena Glockzin, Sabine Hahn, Vanessa Hahn, Isabella Kratzer, Verena Kratzer, Mareike Post, Melanie Ratjen, Flurina Schnyder, Sabine Schumann, Judith Stumptner, Corinna Westphal
Idee & Leitung: Judith Stumptner
Titelmotive und Statistikkacheln: Büro Alba. Strategy and Design
Verantwortlich für den Inhalt: Isabella Kratzer, Flurina Schnyder
Weitere Informationen unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/impressum